In Kanada geboren, in Australien aufgewachsen, lebt Dirigent Stanley Dodds heute in Berlin. Seinen ersten Geigen- und Klavierunterricht erhielt er in Australien mit vier Jahren. Seit seinem 15. Lebensjahr besuchte er das Musikgymnasium und Brucknerkonservatorium in Linz und studierte später Violine und Dirigieren am Konservatorium Luzern. Er vollendete seine Ausbildung an der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker, bevor er dann 1994 Mitglied des Berliner Philharmonischen Orchesters wurde.
Stanley Dodds studierte Dirigieren in Australien, der Schweiz und in Deutschland. Den wichtigsten Einfluß auf seinen dirigentischen Werdegang hatte Jorma Panula, bei dem er zahlreiche Kurse absolvierte. Andere prägende Einflüsse sind die Chefdirigenten der Berliner Philharmononiker während seiner Anstellung im Orchester, Claudio Abbado und Sir Simon Rattle.
Seit 2002 ist er der Musikalische Leiter des Berliner Sibelius Orchester, zusätzlich wurde Stanley Dodds 2006 zum Musikalischen Leiter des Sinfonie Orchester Schöneberg gewählt. Mit beiden Orchestern konzertiert er regelmäßig in den Hauptkonzertsälen Berlins: im Konzerthaus und im Großen Saal der Philharmonie. Sein aufgeführtes Repertoire erstreckt sich vom Baroque bis zeitgenössiche Symphonik und Oper.
Stanley Dodds dirigierte die Jenaer Phillharmoniker, das Orchestra I Pomeriggi Musicale Milano, das Canberra Symphony Orchestra, das Orchestre de Chambre de Lausanne, die Stipendiaten der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker und das Scharoun Ensemble Berlin.
Er ist ein gefragter Dirigent von Ensembles und Kammerorchestern, bestehend aus Mitgliedern der Berliner Philhamoniker, und assistierte mehrfach Sir Simon Rattle bei der Vorbereitung auf Aufführungen in der Abonnement-Reihe der Berliner Philharmoniker.
Im der nächsten Spielzeit stehen Debuts mit dem Melbourne Symphony Orchestra und dem Tasmanian Symphony Orchestra bevor.